Ausbildung honorieren – BRV verleiht Award

Velislav Hinkov, Tiffany Eisele und Léon Eckhusen haben einen Preis vom BRV erhalten

 

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) hat erstmals den BRV-Ausbildungs-Award verliehen. Der Wettbewerb rund um die Ausbildung in der Reifenservicebranche hat drei Kategorien: Ausgezeichnet werden Auszubildende, Ausbildungsbetriebe sowie Azubis und Praktikanten, die selbst einen Migrationshintergrund oder die sich mit einer außergewöhnlichen Geschichte oder Engagement für Integration eingesetzt haben.

Anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes am 28. Mai im Congress Center Nord der Koelnmesse fand die Preisverleihung an die Gewinner in den insgesamt drei Kategorien des Wettbewerbs statt: Mit dem Ausbildungs-Award werden die drei besten Azubis ausgezeichnet, die im Jahr 2017 einen technischen oder kaufmännischen Ausbildungsberuf bei einem BRV-Mitglied erfolgreich abgeschlossen haben. Der Sieg in dieser Kategorie ging an Velislav Hinkov, der eine Ausbildung zum Reifentechniker/Vulkaniseur in dem Filialunternehmen Reifen Lorenz erfolgreich absolvierte. Der ehrgeizige junge Mann hat viel Spaß an seinem Beruf – besonders der Reparatur von Großreifen – und klare Aufstiegspläne: Im vergangenen Jahr zum Bundessieger im Bundesleistungswettbewerb des Vulkaniseur-Handwerks gekürt, plant er für die Zukunft schon den Erwerb des Meistertitels. Sein berufliches Engagement wurde belohnt mit 750 Euro Preisgeld, je einem Satz Continental-Reifen und Platin-Felgen sowie – als weiterem „Sachpreis“ – einem vom BRV gestifteten kostenlosen Platz in einem der nächsten BRV-Weiterbildungslehrgänge zum Juniormanager im Reifenfachhandel.

Ebenfalls über die Auszeichung als „bester Azubi 2017“, eine Prämie und Sachpreise – darunter die Weiterbildung zum BRV-Reifenfachverkäufer oder wahlweise Kfz-Serviceberater – konnten sich Léon Enckhusen, bei Reifen Helm ausgebildeter Mechaniker für Reifen- und Fahrwerktechnik (Platz 2) und die Kauffrau für Büromanagement Tiffany Eisele aus dem Unternehmen Pneuhage (Platz 3) freuen. Alle drei Finalisten konnten mit ihren Bewerbungsunterlagen und -videos die Fachjury überzeugen. Die Bewerbungsvideos der drei Finalisten finden Sie hier.

Der Ausbildungsbetriebs-Award ging an Pneuhage Management GmbH & Co.KG, Benjamin Beilicke e.K. Premio Reifen- und Autoservice und Ehrhardt Reifen + Autoservice GmbH & Co. KG

Der Ausbildungsbetriebs-Award wird an drei BRV-Mitgliedsunternehmen verliehen, die im Reifenfachhandel und –handwerk im Jahr 2017 ausgebildet und die Azubis bis zur Abschlussprüfung begleitet haben. Ausgezeichnet werden hier die Personen/Ausbilder, die sich in herausragender Weise für die Ausbildung von jungen Menschen in der Branche aktiv engagieren. In dieser Kategorie ging der erste Platz an die Pneuhage Management GmbH & Co. KG, die sich besonders durch vielfältige Ausbildungsangebote, eine mit 12 Prozent der Belegschaft hohe Ausbildungsquote und interne Weiterbildungsmaßnahmen während der kompletten Ausbildung auszeichnet. Die Leiterin der Aus- und Weiterbildungsabteilung Christiane Etscheid nahm zusammen mit Geschäftsführer Johannes Kuderer für das Unternehmen die Auszeichnung entgegen. Platz 1 ist zudem dotiert mit einem Preisgeld von 1.000 Euro und bis zu fünf Plätzen für ein Fahrsicherheitstraining mit dem Schwerpunkt Reifen an definierten Fahrsicherheitscentren.

Den zweiten Platz im Rennen um die Auszeichnung als bester Ausbildungsbetrieb der Branche eroberte das Unternehmen Benjamin Beilicke e.K. Premio Reifen- und Autoservice, dicht gefolgt von Ehrhardt Reifen + Autoservice GmbH & Co. KG auf Platz 3. Auch für sie gab es Geld- und Sachpreise. Die Bewerbungsvideos der drei Finalisten für den Ausbildungsbetriebs-Award finden Sie hier.

Zenagebriel Tekle Brhane erhielt den Integrations-Award

Die dritte Kategorie schließlich ist ein Sonderpreis Integrations-Award. Dieser Teil des Wettbewerbs richtet sich an Azubis und Praktikanten mit Migrationshintergrund und an Auszubildende, die sich mit einer außergewöhnlichen Geschichte oder Engagement für Integration eingesetzt haben. Hier konnte Zenagebriel Tekle Brhane die Jury überzeugen. Der junge Mann stammt aus Eritrea und kam 2013 im Alter von knapp 26 Jahren nach Deutschland. Auf einer Infoveranstaltung beim Kölner Arbeitsamt im Frühjahr 2016, auf dem das Unternehmen Pneuhage Reifendienste Arbeitssuchende über die verschiedenen Arbeitsplätze in seinen Niederlassungen informierte, fiel er durch sein starkes Interesse an einer Ausbildung im Reifenhandwerk positiv auf. Er wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und das Unternehmen entschied sich trotz sprachlicher Hemmnisse, es gemeinsam mit ihm zu versuchen. „Bis jetzt verläuft die Ausbildung positiv, wenn man auch immer wieder vor neuen Herausforderungen steht.“, hob der Leiter der Kölner Niederlassung der Pneuhage Reifendienste Süd GmbH, in der Zenagebriel seit dem Herbst 2016 seinen Wunschberuf Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik erlernt, in der Bewerbung um den Award hervor. „Aber gemeinsam mit dem Azubi, den Kollegen aus der Zentrale und Niederlassung konnten wir bis jetzt alle Fälle gemeinsam lösen. Ich würde mich freuen, wenn der Wunsch von Herrn Tekle, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, durch einen solchen Preis belohnt wird.“ Die erfolgte Auszeichnung nebst 500 Euro Preisgeld und einem Paar Marken-Laufschuhe belohnen nicht nur das Engagement des sympathischen jungen Mannes; die ihm im Rahmen des Award ebenfalls zuerkannte kostenlose Teilnehme an einem der BRV-Lehrgänge zum Reifenfachverkäufer oder Kfz-Serviceberater kann nun als weiterer Baustein zu seiner erfolgreichen Integration beitragen. Das Bewerbungsvideo von Herrn Tekle finden Sie hier.

„Wir freuen uns über das Engagement für die berufliche Ausbildung in der Branche, das sich in allen Bewerbungen um den diesjährigen Ausbildungs-Awards widerspiegelt“, hebt BRV-Geschäftsführer Yorick M. Lowin hervor. Schon jetzt steht fest, dass der Verband zusammen mit den Sponsoren Continental und Platin Wheels den Wettbewerb im kommenden Jahr in die zweite Runde gehen lässt.

 

Christine Schönfeld, Neue Reifenzeitung

 


 

 



PRESSE-INFORMATION
Kontakt: Martina Schipke
Tel. ++49 2232 154674
E-Mail m.schipke@bundesverband-reifenhandel.de

12. April 2018

BRV-Ausbildungs-Award 2018 – die Finalisten stehen fest!

Eine so spezialisierte Branche wie der Reifenfachhandel braucht gut ausgebildete Fachkräfte.
Um mehr Betriebe für die eigene Nachwuchsausbildung und mehr Schulabgänger für eine Ausbildung in deutschen Reifenservicebetrieben zu motivieren, hat der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn) in Zusammenarbeit mit den Sponsoren Continental und Platin Wheels 2018 das erste Mal einen Award rund um die berufliche Ausbildung ausgeschrieben.

Im Rahmen des Wettbewerbs werden mit dem Ausbildungs-Award die drei besten Azubis ausgezeichnet, die im Jahr 2017 einen technischen oder kaufmännischen Ausbildungsberuf bei einem BRV-Mitglied erfolgreich abgeschlossen haben.

Außerdem wird der Ausbildungsbetriebs-Award an drei BRV-Mitgliedsunternehmen verliehen, die im Reifenfachhandel und -handwerk im Jahr 2017 ausgebildet und die Azubis bis zur Abschlussprüfung begleitet haben. Ausgezeichnet werden hier die Personen/Ausbilder, die sich in herausragender Weise für die Ausbildung von jungen Menschen in der Branche aktiv engagieren.

Aus den eingegangenen Bewerbungen hat kürzlich eine Fachjury die insgesamt sechs Finalisten dieser beiden Award-Kategorien ausgewählt. Soviel sei schon verraten: Im Rennen um die Aus-zeichnung als bester Ausbildungsbetrieb der Branche 2018 sind die Unternehmen Benjamin Beilicke e.K. Premio Reifen- und Autoservice, Ehrhardt Reifen + Autoservice GmbH & Co. KG und Pneuhage Management GmbH & Co. KG. Wer zum/zur besten Auszubildenden des Jahres gekürt wird, entscheidet sich zwischen der Kauffrau für Büromanagement Tiffany Eisele (Pneuhage), dem Mechaniker für Reifen- und Fahrwerktechnik Léon Enckhusen (Reifen Helm) und dem Reifentechniker/Vulkaniseur Velislav Hinkov (Reifen Lorenz).

Auch ein Sonderpreis Integrations-Award wird verliehen. Dieser Teil des Wettbewerbs richtet sich an Azubis und Praktikanten mit Migrationshintergrund und an Auszubildende, die sich mit einer außergewöhnlichen Geschichte oder Engagement für Integration eingesetzt haben. Der Sieger dieser Kategorie steht auch schon fest. Er wird aber erst im Rahmen der Preisverleihung verkündet, die im Rahmen der diesjährigen BRV-Mitgliederversammlung am 28.05. in Köln stattfinden wird. Den Award-Gewinnern winken außer dem Titel attraktive Geld- und Sachpreise, darunter die Teilnahme an einem der branchenweit anerkannten BRV-Weiterbildungslehrgänge

 

Bundesverband Reifenhandel
und Vulkaniseur-Handwerk e.V.
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Tel. ++49 228 28994-70 · Fax -77
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E-Mail: info@bundesverband-reifenhandel.de


 

Bester Geselle: Die Erfolgsstories


Die französische Botschafterin in Deutschland Anne-Marie Descôtes überreicht gemeinsam mit Hans Peter Wollseifer, ZDH-Präsident, die Urkunde an Velislav Hinkov. Sie wurde von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier unterzeichnet. Der Bundespräsident ist Schirmherr des Leistungswettbewerbs.

Handwerk zeichnet 2017 seine Azubi-Elite aus – Velislav Hinkov von Reifen Menzel gehört dazu

Profis leisten etwas und das Können kennt dabei keine Grenzen: Das haben die besten jungen Profis aus dem Handwerk im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2017 erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bereits zum 66. Mal wurden in diesem Jahr die besten Gesellinnen und Gesellen ausgezeichnet. 735 Teilnehmer hatten sich auf der Bundesebene gemessen. In rund 100 Wettbewerbsberufen konnten sich 258 von ihnen über die besondere Auszeichnung der ersten drei Plätze freuen: I. Bundessieger: 113; II. Bundessieger: 85; III. Bundessieger: 60.

Unter ihnen war auch Velislav Hinkov von der Reifen Menzel GmbH in Feuchtwangen. Er konnte sich als I. Bundessieger im Wettbewerbsberuf “Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik'” durchsetzen. Auf einem sehr guten zweiten Rang kam Sebastian Oster vom Reifencenter Hofdmann GmbH in Wittmund. „Die Teilnahme am Bundesleitungswettbewerb ist keine Selbstverständlichkeit. Es braucht persönliche Einsatzfreude, großes Interesse und natürlich auch enormes Engagement für den Beruf. Dieses Engagement wird auch von dem jeweiligen Unternehmen und den Ausbildern an den Tag gelegt“, so Yorick M. Lowin, Geschäftsführer vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. cs


 

Bundesleistungswettbewerb im Reifenhandwerk 2016: Hessens Landessieger Noel Knöckel erlangt auch den Bundessieg

Noel Knöckel von Reifen Hofmann GmbH & Co. KG aus Bebra ist Deutschlands bester Geselle im Reifenhandwerk 2016. Beim diesjährigen Bundesleistungswettbewerb der Vulkaniseur-Hand­werksjugend erreichte der im Schwerpunkt Reifen-/Fahrwerktechnik ausgebildete Nachwuchshandwerker mit 85,7 von maximal 100 erreichbaren Punkten die Note „gut“.

 


 

Ausbildung im Reifenhandwerk – Fragen an den Sieger im Bundesleistungswettbewerb 2015, Tobias Lacina

 

Was hat Dich auf die Idee gebracht, Deine Ausbildung im Reifenhandwerk zu machen?
Das Reifenhandwerk ist kompliziert und nach den ersten Erkundungstagen hat mich das Thema gefesselt.

Welchen Schulabschluss hast Du?
Ich habe den ganz normalen qualifizierten Abschluss an der Realschule.

Wo hast Du Deine Ausbildung gemacht und wie lange hat sie gedauert?
Bei Reifen Feneberg in Kempten. Der Meister Herr Dirk Bialek hat mich in der ganzen Ausbildungszeit ganz toll betreut und gefördert. Neben der Zeit in der Runderneuerung konnte ich viel Erfahrung in den Servicebetrieben von Reifen Feneberg sammeln.

Wie muss man sich als Schulabgänger so eine Ausbildung vorstellen? Wie läuft das ab?
Am Anfang ist es, wohl überall, etwas ungewohnt. Nach den ersten Tagen habe ich aber das Ziel verstanden und ich bin froh in einem solchen Handwerk mich zum Spezialisten habe ausbilden lassen. Das ist ein besonderer Beruf und den übe ich auch mit Leidenschaft aus.

Was hat Dir während der Lehrzeit besonders gefallen?
Der Umgang mit der Technik und die vielseitige Materialkunde. Das ist spannend.

Und was nicht?
Naja, es bleibt auch die eine oder andere Reinigungsarbeit über. Für eine sehr gute Qualität ist das unbedingt notwendig.

Was muss man Deiner Ansicht nach an Fähigkeiten mitbringen, um ein guter Reifenhandwerker zu werden?
Technisches Geschick, Verständnis, Interesse und ein wenig Geduld.

Du bist Sieger des letztjährigen Bundesleistungswettbewerbs im Reifenhandwerk. Was musstest Du dafür tun?
Ich habe mich ganz, ganz intensiv darauf vorbereitet. Wir haben ganz viele diverse Fälle an den Reifen bearbeitet. In Summe Übung, Übung und nochmals Übung!

Was hat Dich motiviert, an dem Wettbewerb teilzunehmen?
Die Neugierde, wie es um den Beruf steht und wie die Kollegen drauf sind!

Was hat Dir die Teilnahme gebracht?
Das war wirklich spannend. Man kommt mit Gleichinteressierten zusammen.

Jetzt bist Du Handwerksgeselle und Bundessieger. Wie geht es für Dich beruflich weiter?
Ich möchte gerne bei meinem Ausbildungsbetrieb weitermachen. Das macht Spaß und ich habe hier gute Entwicklungschancen. Ich will auch im Allgäu bleiben.

Würdest Du die Ausbildung im Reifenhandwerk weiterempfehlen?
JA, immer

Reifenhandwerk: Tobias Lacina ist bester Geselle 2015!

Tobias Lacina von Reifen Feneberg in Kempten/Allgäu ist Deutschlands bester Geselle im Reifenhandwerk. Beim diesjährigen Bundesleistungswettbewerb der Vulkaniseur-Handwerksjugend erreichte der im Schwerpunkt Reifen-/Fahrwerktechnik ausgebildete Nachwuchshandwerker sagenhafte 96,5 von maximal 100 erreichbaren Punkten und damit eine glatte „Eins“.

Die Ausscheidung für das Reifenhandwerk ist Bestandteil des vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) jährlich für alle Gewerke ausgeschriebenen Leistungswettbewerbs des deutschen Handwerks und wird vom Reifen-Fachverband BRV (Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk, Bonn) initiiert. In diesem Jahr folgten fünf der insgesamt sechs zuvor von den Vulkaniseurinnungen ermittelten Landessieger seiner Einladung und traten am 19. November in den Schulungsräumen der Stahlgruber-Stiftung München zum Bundeswettbewerb an. Innerhalb von acht Stunden galt es hier, einen zweiteiligen Arbeitsauftrag bestmöglich auszuführen. In Teil 1 war ein Pkw-Reifen mit Laufflächenschaden unter Beachtung der geltenden Richtlinien fachgerecht zu reparieren, nach Instandsetzung zu montieren und auszuwuchten. Teil 2 verlangte das Freilegen des Reifenaufbaus im Bereich der reparierten Stelle durch abgestuftes Aufschneiden der Lauffläche. Dabei musste die Reparaturstelle in der Mitte liegen, die übrigen Reifenteile durften bei der Arbeit nicht verletzt werden. Reifenhersteller Goodyear Dunlop, der seit vielen Jahren den Wettbewerb sponsert, hatte hierfür einheitlich präparierte Neureifen zur Verfügung gestellt.

Bis auf einige harmlose Schnittverletzungen verlief der Wettbewerb reibungslos. „Alle Teilnehmer arbeiteten sehr engagiert und auf einem sehr hohen Niveau, daher lag die spätere Punktevergabe auch in einem engen Bereich“, berichtet Dirk Hübener (Reifen Hübener, Wolfenbüttel), der zusammen mit zwei Mitarbeitern der Stahlgruber-Stiftung die dreiköpfige Prüfungskommission besetzte. Deren Vorsitzender Heinz Laatsch konstatiert: „Entscheidend waren am Ende lediglich Kondition und Konzentration.“ Keine Kleinigkeit, denn für die Erledigung des Arbeitsauftrags waren insgesamt acht Stunden Arbeitszeit veranschlagt.

Umso erfreulicher sind die Ergebnisse des langen Tages – hier im Überblick:
1. Bundessieger: Tobias Lacina, Reifen Feneberg (Kempten; Landessieger Bayern)
2. Bundessieger wurde mit 88,5 Punkten und Note 2 Daniel Petschak von Reifen Petschak (Berka/Werra; Thüringen)
3. Bundessieger (81 Punkte/Note 2): Christian Haar, Peter Mahnke GmbH (Kalübbe; Schleswig-Holstein)
4. Platzierung (80 Punkte/Note 3): Jann-Eike Büsing, Reifendienst Reil (Westerstede; Niedersachsen)
5. Platzierung (75 Punkte/Note 3): Brian Reynolds, Reifen Hofmann GmbH & Co. KG (Bebra; Hessen).

Unmittelbar im Anschluss an den Wettbewerb wurden die Teilnehmer ausgezeichnet. Jens Ludwig, Vertreter von Goodyear Dunlop, überreichte dem Bundessieger einen von seinem Unternehmen gesponserten Scheck über 550 Euro. Zudem erhielten alle Teilnehmer aus seiner Hand wertvolle Sachpreise in Form einer Sporttasche und einer Uhr. Von der Stahlgruber-Stiftung gab es für alle einen hochwertigen Stift mit integriertem USB-Stick, zudem stiftete der BRV für den Erstplatzierten einen kostenlosen Platz in einem seiner Weiterbildungslehrgänge zum „Juniormanager im Reifen-fachhandel“ sowie für den 2. und 3. Bundessieger je eine kostenlose Teilnahme am BRV-Reifenfachverkäufer-Lehrgang.

„Ein ausdrücklicher Dank gilt der Prüfungskommission, dem Sponsor Goodyear Dunlop sowie der Stahlgruber-Stiftung – ohne sie könnten wir den Bundeswettbewerb im Reifenhandwerk nicht realisieren“, hebt BRV-Chef Peter Hülzer hervor. Er freut sich, dass der Verband nach einer eher schwachen Beteiligung in den letzten Jahren diesmal wieder sechs Sieger aus vorangegangenen Landeswettbewerben zur Endausscheidung einladen konnte.

Grund zur Freude gibt es auch für Tobias Lacina, denn ihm steht noch eine weitere Ehrung bevor. Als erster Bundessieger wird er vom ZDH zur zentralen Festveranstaltung am 5. Dezember in Frankfurt/Main eingeladen, bei der die Besten der einzelnen Gewerke durch ZDH-Präsident Hans-Peter Wollseifer und Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt, ausgezeichnet werden.